Geschichte von Teppich und Teppichboden

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Einem schönen Teppichboden gelingt es im Handumdrehen, dem Raum ein ästhetisches Aussehen zu verleihen. Schon deshalb zählen die Teppiche zu den luxuriösen Einrichtungsgegenständen. Immer wenn Design, Behaglichkeit und Wohlbefinden gefragt sind, kommt der Teppich ins Spiel.

Der Teppichboden hat eine lange Tradition

GeschichteUrsprünglich wurden die Teppiche in Heimarbeit, später, besonders für den höfischen Bedarf, in Manufakturen hergestellt. Neben dem Teppich aus Pasyryk aus dem 4. Jahrhundert vor Christus sind Fragmente aus Ost-Turkestan aus dem 6. bis 8. Jahrhundert die ältesten Zeugnisse der Teppich- Kunst. Der Höhepunkt der Teppich-Kunst lag im 16. bis 18. Jahrhundert, vor allem an den Hofmanufakturen der persischen Safawiden in Täbris. In Spanien wurden die ersten Teppiche im 13. Jahrhundert geknüpft und Indien begann im 16. Jahrhundert mit der Herstellung von geknüpften Teppichen. In China wurde der Knüpf-Teppich erst im 17. Jahrhundert populär und verdrängte ab diesem Zeitpunkt den älteren Filz-Teppich. Heute unterscheidet man eine Vielzahl an Teppichen, die aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sind und nicht nur manuell, sondern zum Großteil maschinell hergestellt werden.

Ein hochwertiger Teppich sorgt für Ambiente

Ob ein Woll-, Nadelvlies-, Schlingen- oder Veloursteppichboden, ein Teppichbelag wertet jeden Raum nicht nur auf, sondern hat im Vergleich zu anderen Bodenbeläge einige Vorteile. Der Teppich wirkt wärmeisolierend und hilft somit Energie einzusparen. Gleichzeitig sorgt der Teppich für einen fußwarmen Boden und je nach Material und Verarbeitung sind die Teppichböden durchaus sehr pflegeleicht. Ein weicher Teppich dämmt den Trittschall und durch die besonders große Auswahl an Farben und unterschiedlichen Designs sind bei der Gestaltung des Fußbodens fast keine Grenzen gesetzt. Hier ist Kreativität gefragt, denn ein moderner Teppich setzt das restliche Interieur perfekt in Szene. Selbst Allergiker müssen auf eine zeitgemäße und moderne Bodengestaltung nicht mehr verzichten, innovative Teppichböden sind so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen, der an Allergien leidenden Personen, gerecht werden.

Teppichbelag aus Natur- oder Synthetikfasern

GeschichteGrundsätzlich lassen sich Teppiche in Natur- oder Synthetikfasern einteilen. Bei den natürlichen Fasern werden tierische oder pflanzliche Produkte verarbeitet. Bei den tierischen Materialien wird die Schafswolle bevorzugt, aber auch das Haargarn von Kühen, Pferden oder Ziegen findet in der Teppichherstellung Verwendung. Teppiche aus tierischen Materialien sind wärmedämmend, ökologisch unbedenklich, raumklimaregulierend und langlebig. Immer beliebter, nicht nur bei Tierschützern, werden Teppiche aus pflanzlichen Materialien. Schon vor etlichen Jahren hat der sehr robuste Sisal aus Asien seinen Siegeszug auf dem westlichen Markt angetreten. Gleichzeitig werden sehr dekorative und widerstandsfähige Teppichböden auch aus Bananenblättern, Kokos, Bambus und Seegras angeboten.

Da sich Teppiche sehr fußwarm und besonders weich anfühlen, werden sie bevorzugt in Schlafräumen verwendet. Aber auch in den anderen Wohnräumen sorgen sie für ein angenehmes Raumklima und sind aus der modernen Wohnraumgestaltung nicht mehr wegzudenken.